Himmelsbach Technologie GmbH - Wissen für Fachhandwerk und Kundenberatung
Polstermaterialien in der Orthopädie – weich ist nicht gleich weich
Wir erleben täglich, wie entscheidend das Zusammenspiel von Fuß, Schuh und Einlage für eine gute Versorgung ist. Als Partner des orthopädischen Fachhandwerks möchten wir deshalb nicht nur Materialien liefern, sondern auch Wissen teilen, das im Arbeitsalltag und in der Kundenberatung weiterhilft.
Unsere Beiträge richten sich an Fachpersonal, Gesellen, Auszubildende und alle, die sich mit Fußgesundheit und Einlagenversorgung beschäftigen – fachlich fundiert, verständlich und gerne auch zum Weitergeben an Kundinnen und Kunden.
Hinweis: Die Abbildungen dieses Fachbeitrags wurden teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz auf Grundlage realer Materialien und Produkte erstellt. Sie dienen der Veranschaulichung.
Eigenschaften, Verarbeitung und Anwendung von EVA, PUR, PE und weiteren Polsterwerkstoffen
Polstern gehört zu den grundlegenden Aufgaben in der Orthopädie-Schuhtechnik und Orthopädie-Technik. Ob Sporteinlage, orthopädische Fußbettung, Diabetesversorgung oder individuelle Schuhzurichtung: Polstermaterialien beeinflussen, wie Kräfte auf den Fuß übertragen, verteilt und gedämpft werden.
Dabei ist ein weiches Material nicht automatisch ein gutes Polster. Und ein besonders stark dämpfender Werkstoff ist nicht für jede Versorgung die beste Wahl.
▶️ Entscheidend ist nicht allein die Weichheit eines Materials, sondern sein Verhalten unter Belastung und die Aufgabe, die es in der Versorgung übernehmen soll.
1. Was soll ein Polstermaterial leisten?
Bei jedem Schritt wirken Kräfte auf den Fuß. Neben vertikalen Druckbelastungen entstehen Scherkräfte, also tangential zur Hautoberfläche wirkende Kräfte. Sie entstehen beispielsweise beim Abrollen, Bremsen oder durch Relativbewegungen zwischen Fuß, Einlage und Schuh.
Polstermaterialien können dabei unterschiedliche Aufgaben übernehmen:
- Druckverteilung: Vergrößerung der belasteten Kontaktfläche und Reduzierung lokaler Druckspitzen.
- Stoßdämpfung: Aufnahme und Dämpfung mechanischer Belastungsenergie.
- Bettung: Anpassung an die Fußform zur möglichst flächigen Aufnahme von Belastungen.
- Stabilisierung: Unterstützung und Führung bestimmter Fußbereiche.
- Scherkraftmanagement: Verringerung ungünstiger tangentialer Belastungen.
- Komfort: Verbesserung des subjektiven Geh- und Tragegefühls.
Diese Eigenschaften sind nicht identisch. Ein Material kann sich angenehm weich anfühlen und unter hoher Belastung trotzdem nahezu vollständig zusammengedrückt werden. Ein anderes Material kann eine höhere Härte besitzen, aber aufgrund seines Rückstellverhaltens dauerhaft funktionell polstern.
Es kommt deshalb immer auf das Zusammenspiel von Werkstoff, Härte, Materialstärke, Körpergewicht, lokaler Belastung und Einlagenkonstruktion an.
2. Offenzellige und geschlossenzellige Schaumstoffe
Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal von Polstermaterialien ist ihre Zellstruktur.
Geschlossenzellige Schäume
Bei geschlossenzelligen Schaumstoffen sind die einzelnen Gaszellen überwiegend voneinander getrennt. Typische Vertreter sind viele EVA- und PE-Schäume.
Bildlich kann man sich einen geschlossenzelligen Schaum wie eine riesige Ansammlung winziger Luftballons vorstellen, deren Hüllen miteinander verbunden sind.
Ihre Vorteile liegen in der geringen Flüssigkeitsaufnahme durch die intakte Zellstruktur, dem niedrigen Gewicht und häufig guten hygienischen Eigenschaften. Viele dieser Materialien lassen sich außerdem thermoplastisch verformen.
Geschlossenzellige Schäume sind deshalb besonders interessant, wenn Bettungen individuell angeformt werden sollen oder Feuchtigkeit und Reinigungsmöglichkeiten eine wichtige Rolle spielen.
Allerdings können sich die Zellwände unter wiederkehrender hoher Belastung dauerhaft verformen oder beschädigt werden.
Bildlich gesprochen verlieren einzelne Luftballons ihre Spannkraft. Manche bleiben zusammengedrückt, andere können beschädigt werden. Das Material verliert dadurch zunehmend an Höhe und Polsterwirkung.
Diese bleibende Verformung wird als Druckverformungsrest oder Compression Set bezeichnet.
Wie schnell ein Material ermüdet, hängt unter anderem von seiner Dichte, Härte, Rezeptur, Stärke und tatsächlichen Beanspruchung ab.
Auch die Qualität des Materials – also gewissermaßen die Beschaffenheit unserer Luftballonhüllen – spielt eine entscheidende Rolle.
Offenzellige Schäume
Bei offenzelligen Schaumstoffen sind zahlreiche Zellen miteinander verbunden. Luft kann während der Kompression ausweichen und beim Entlasten wieder einströmen.
Vergrößert betrachtet lässt sich die Struktur mit einem Schwamm vergleichen.
Typische Beispiele sind mikrozellige Polyurethan-Schäume wie PORON® sowie bestimmte Zellkautschuk- und Latexschaumqualitäten.
Hochwertige offenzellige PU-Schäume können sich durch eine gute Dauerelastizität und eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen bleibende Druckverformung auszeichnen.
Wie bei einem Schwamm kann beim Zusammendrücken Luft entweichen und bei der Entlastung wieder einströmen. Die elastische Zellstruktur sorgt dafür, dass das Material in seine ursprüngliche Form zurückkehrt.
Bei geeigneten Materialqualitäten bleibt diese Eigenschaft auch unter wiederholter Belastung über lange Zeit erhalten.
Allerdings können bei offenen Oberflächen Feuchtigkeit und Sekrete in die Zellstruktur gelangen. Darüber hinaus können mechanischer Abrieb und äußere Einflüsse die Oberfläche schädigen.
Deshalb werden solche Materialien in der orthopädischen Fußbettung häufig mit geeigneten Bezugsmaterialien abgedeckt.
▶️ Wichtig: Offen- oder geschlossenzellig beschreibt zunächst die Zellstruktur, nicht automatisch die Qualität oder Lebensdauer eines Materials. Auch offenzellige Schäume können ermüden, während hochwertige geschlossenzellige Qualitäten sehr beständig sein können.
3. Shock-absorbierend oder energierückgebend?
Einer der wichtigsten Unterschiede zwischen Polstermaterialien liegt in ihrem Verhalten bei Belastung und Entlastung.
In der orthopädieschuhtechnischen Praxis unterscheiden wir häufig zwischen shock-absorbierenden und shock-resorbierenden, also energierückgebenden Eigenschaften.
Diese Unterscheidung beschreibt zwei unterschiedliche funktionelle Schwerpunkte. Sie ist jedoch keine starre Einteilung in zwei voneinander getrennte Materialgruppen.
Nahezu jeder elastische Polsterwerkstoff nimmt zunächst mechanische Energie auf und gibt bei der Entlastung einen Teil davon zurück. Entscheidend sind die Geschwindigkeit und der Anteil der zurückgegebenen Energie.
Shock-absorbierende Materialien: Energie aufnehmen und dämpfen
Stoßabsorbierende Materialien nehmen bei Belastung mechanische Energie auf und wandeln einen Teil davon beispielsweise in Wärme um. Dadurch wird die Belastung gedämpft.
Besonders interessant sind solche Werkstoffe bei empfindlichen oder vorgeschädigten Strukturen, beispielsweise bei:
- schmerzhaften Druckstellen,
- rheumatischen Erkrankungen,
- entzündlichen Beschwerden,
- lokalen Überlastungen,
- neuropathisch gefährdetem Gewebe.
Ein Beispiel sind Polyurethan-Schäume mit verzögertem Rückstellverhalten, häufig als Slow Recovery oder Slow Rebound bezeichnet.
Sie verformen sich unter Belastung und kehren nach der Entlastung vergleichsweise langsam in ihre Ausgangsform zurück. Dadurch unterscheiden sie sich deutlich von schnell rückstellenden, sehr elastischen Materialien.
Für solche Versorgungsaufgaben kann beispielsweise HT PU Soft 94 aus der HT PU SERIES eingesetzt werden, das Himmelsbach als Alternative zum früheren PORON® Slow Rebound anbietet.
Entscheidend ist allerdings nicht nur das Material, sondern auch dessen Stärke.
Ein nur 3 mm starkes PU-Polster kann beispielsweise bei einem Patienten mit 90 kg Körpergewicht an einer hoch belasteten Stelle so weit zusammengedrückt werden, dass kaum noch ein wirksamer Polsterweg verbleibt.
Dann hilft selbst ein hochwertiges Polstermaterial nur noch eingeschränkt.
Die Materialstärke muss deshalb immer zur lokalen Belastung passen. Ein besonders dämpfender Werkstoff gewährleistet nicht automatisch eine ausreichende Druckentlastung.
Energierückgebende Materialien: elastisch speichern und zurückgeben
Andere Polsterwerkstoffe besitzen ein ausgeprägtes elastisches Rückstellvermögen. Sie speichern bei der Verformung vorübergehend Energie und geben beim Entlasten einen vergleichsweise hohen Anteil davon wieder ab.
Im orthopädieschuhtechnischen Sprachgebrauch wird hierfür teilweise die Bezeichnung shock-resorbierend verwendet. Werkstofftechnisch ist energierückgebend präziser.
Solche Eigenschaften können beispielsweise bei dynamisch belasteten Einlagen von Interesse sein, etwa bei Sport, Freizeit und längeren Gehstrecken.
Allerdings lässt sich aus einer hohen Energierückgabe allein nicht ableiten, dass eine Einlage die sportliche Leistungsfähigkeit verbessert oder die Muskulatur entlastet.
Dafür spielen die gesamte Einlagenkonstruktion, die Fußmechanik, die Schuhsohle und das individuelle Bewegungsverhalten eine Rolle.
Auch innerhalb einer Materialfamilie können große Unterschiede bestehen. Beispielsweise besitzen verschiedene PORON®-Qualitäten unterschiedliche Dämpfungs- und Rückstelleigenschaften.
Ein schnell rückstellender PU-Schaum verhält sich anders als ein Material mit verzögerter Rückstellung.
▶️ Praxisregel: Bei empfindlichem oder gefährdetem Gewebe steht zunächst die nachweisbare Druckentlastung im Vordergrund. Bei belastbarem Gewebe können zusätzlich dynamische Eigenschaften und die Energierückgabe berücksichtigt werden.
4. Shore A – wie misst man die Weichheit?
In der Orthopädie-Schuhtechnik wird die Härte elastischer Materialien häufig in Shore A angegeben.
Ein Shore-A-Härteprüfer, auch Durometer genannt, ermittelt den Widerstand eines Werkstoffs gegen das Eindringen eines definierten Prüfkörpers.
Je tiefer der Prüfkörper unter festgelegten Prüfbedingungen eindringt, desto niedriger ist der angezeigte Härtewert.
Ein Material mit 20 Shore A ist bei vergleichbaren Messbedingungen somit weicher als ein Material mit 50 Shore A.
Die Messung erfolgt auf einer ausreichend großen, möglichst ebenen Materialprobe.
Dabei müssen insbesondere die Probendicke, die Auflage, die Messdauer und die verwendete Prüfmethode berücksichtigt werden.
Die DIN EN ISO 868 beschreibt das Verfahren zur Shore-Härtemessung an Kunststoffen und Hartgummi. Für besonders weiche Schaumstoffe können andere Prüfverfahren, beispielsweise die Eindruckhärtemessung nach ISO 2439, besser geeignet sein.
Für die vergleichende Materialprüfung in der Werkstatt eignen sich digitale Shore-A-Härtemessgeräte, sofern sich die jeweilige Materialqualität mit diesem Verfahren sinnvoll messen lässt.
Himmelsbach bietet hierfür ein digitales Härtemessgerät an.
Warum 30 Shore A nicht immer gleich 30 Shore A sind
Zwei unterschiedliche Schaumstoffe können denselben Shore-A-Wert besitzen und sich trotzdem völlig unterschiedlich verhalten.
Beispielsweise muss ein PE-Schaum mit 30 Shore A unter Belastung nicht dieselbe Verformung und Dämpfung zeigen wie ein EVA-Schaum mit ebenfalls 30 Shore A.
Dafür gibt es mehrere Gründe:
- Unterschiedliche Dichten und Zellstrukturen
- Unterschiedliches elastisches und viskoelastisches Verhalten
- Unterschiedlicher Widerstand gegen wiederkehrende Kompression
- Unterschiedliche Materialstärken und Verarbeitungszustände
Shore A beschreibt zunächst die Eindringhärte und ist damit eine wichtige Orientierung bei der Materialauswahl.
Die Shore-Härte allein sagt jedoch nichts Verlässliches über die tatsächliche Stoßdämpfung, Energierückgabe oder Langlebigkeit eines Polstermaterials aus.
Neben der Härte sollten deshalb insbesondere Rückstellverhalten, Druckverformungsrest, dynamische Steifigkeit, Dämpfung und vorgesehene Belastung berücksichtigt werden.
5. Die wichtigsten Polsterwerkstoffe im Vergleich
EVA – Ethylen-Vinylacetat
EVA gehört zu den am häufigsten verwendeten Materialien in der Orthopädie-Schuhtechnik.
Der überwiegend geschlossenzellige Schaum ist leicht, vielseitig einsetzbar und lässt sich hervorragend schneiden, schleifen, fräsen und thermoplastisch verformen.
Je nach Produkt kann EVA bei ungefähr 120 °C verarbeitet werden. Maßgeblich sind immer die Herstellerangaben.
Weiche EVA-Qualitäten eignen sich für Bettungsbereiche, während härtere Qualitäten, beispielsweise mit 40 oder 55 Shore A, für stabilisierende und tragende Konstruktionen eingesetzt werden können.
Ein wichtiger Nachteil ist die mögliche Materialermüdung unter wiederkehrender hoher Belastung.
Besonders bei weichen EVA-Qualitäten und hohem Körpergewicht kann sich das Material dauerhaft zusammendrücken. Dadurch geht Polsterhöhe verloren, und die ursprünglich vorgesehene Druckverteilung kann sich verändern.
Wie ausgeprägt diese Ermüdung ist, hängt wesentlich von der Materialqualität ab.
Beispiele aus dem Himmelsbach-Sortiment sind PodoSnap EVA-Aufbauplatten sowie die mehrschichtigen Cushion-Layer-Materialien.
PUR – Polyurethan
Polyurethan-Schäume zählen zu den wichtigsten hochwertigen Polsterwerkstoffen für orthopädische Anwendungen.
Mikrozellige, offenzellige PU-Schäume können eine sehr gute Dauerelastizität, hohe Rückstellfähigkeit und günstige Druckverformungseigenschaften besitzen.
Eine Besonderheit besteht in der großen Bandbreite unterschiedlicher Materialrezepturen.
PUR kann sowohl für schnell rückstellende Komfortmaterialien als auch für langsam rückstellende, stark dämpfende Polster eingesetzt werden.
Bekannte Vertreter sind PORON® und die HT PU SERIES.
Die Materialien lassen sich in der Regel gut schneiden, stanzen und beschleifen, sind jedoch nicht wie thermoplastisches EVA dauerhaft durch Wärme umformbar.
Für die Verwendung in Fußbettungen ist eine geeignete Oberflächenabdeckung häufig sinnvoll beziehungsweise je nach Produkt erforderlich.
PE – Polyethylen
PE-Schäume werden in der Orthopädie-Schuhtechnik unter anderem für hygienische Bettungen, thermoplastisch geformte Fußbettungen und stabilisierende Aufbauten eingesetzt.
Viele der gebräuchlichen PE-Schäume besitzen eine geschlossenzellige, feine Zellstruktur. Dadurch nehmen sie bei intakter Oberfläche vergleichsweise wenig Flüssigkeit auf.
PE lässt sich je nach Qualität thermoplastisch verformen, häufig bei Temperaturen um 130 °C.
Die Formstabilität, Rückstellung und mögliche Schrumpfung hängen allerdings stark von der jeweiligen Materialqualität und Verarbeitung ab.
Im Himmelsbach-Sortiment finden sich beispielsweise PE-Schäume mit 30 und 50 Shore A.
Zellkautschuk
Zellkautschuk ist ein wirtschaftlicher und vielseitiger Polsterwerkstoff.
Je nach Rezeptur und Herstellverfahren kann Zellkautschuk unterschiedliche Zellstrukturen besitzen.
Der bei Himmelsbach angebotene offenzellige Zellkautschuk eignet sich für vollflächige Polsterungen und lokale Entlastungen.
Er lässt sich gut zuschneiden und verkleben, ist jedoch nicht thermoplastisch verformbar. Aufgrund der offenen Struktur empfiehlt sich eine geeignete Abdeckung.
Latexschaum – ein traditioneller Polsterwerkstoff
Latexschaum gehört zu den klassischen Polstermaterialien der Orthopädie-Schuhtechnik.
Er wird aus natürlichem oder synthetischem Latex beziehungsweise entsprechenden Mischungen hergestellt und besitzt je nach Herstellungsverfahren eine häufig offenzellige Schaumstruktur.
Das Material zeichnet sich durch angenehme Weichheit, gute Anpassungsfähigkeit und ein ausgeprägtes elastisches Rückstellvermögen aus.
Latexschaum eignet sich beispielsweise für Schaftrandpolster, Pelotten und spezielle Weichbettungen.
Er lässt sich gut schneiden und verkleben, ist jedoch nicht thermoplastisch verformbar. Alterung und mögliche Veränderungen der Materialeigenschaften müssen berücksichtigt werden. Bei Naturkautschuklatex ist außerdem auf mögliche Latexallergien zu achten.
In der Orthopädie-Schuhtechnik hat Latexschaum gegenüber modernen PU- und EVA-Werkstoffen an Bedeutung verloren. Geeignete Qualitäten sind im Fachhandel teilweise nur noch eingeschränkt erhältlich.
Himmelsbach führt weiterhin einen weichen Schaumgummi mit 15 kg/m³ Raumgewicht in verschiedenen Materialstärken.
nora®-Materialien
Die nora®-Materialfamilie umfasst zahlreiche Qualitäten mit unterschiedlichen Werkstoffzusammensetzungen, Härten und Verarbeitungsmöglichkeiten.
Interessant sind insbesondere Qualitäten, die für spezielle Bettungs- und Dämpfungsaufgaben entwickelt wurden.
Ein Beispiel ist nora® Lunatec motion. Der Hersteller hebt bei diesem Material neben den vertikalen Bettungseigenschaften ausdrücklich die Dämpfung horizontaler Belastungen hervor.
Solche Eigenschaften sind besonders bei empfindlichen Füßen und Versorgungen interessant, in denen neben Druck auch Scherkräfte berücksichtigt werden müssen.
Andere nora®-Qualitäten, beispielsweise Materialien der Astro-form-Familie, können für weichbettende oder formgebende Aufgaben eingesetzt werden.
Die Zellstruktur und die Verarbeitungseigenschaften müssen dabei immer anhand der konkreten Materialqualität beurteilt werden.
Microkork
Microkork ist eine Materialmischung aus EVA und fein gemahlenem Kork.
Der Werkstoff verbindet die guten Verarbeitungseigenschaften von EVA mit einer vergleichsweise hohen Formstabilität.
Microkork eignet sich besonders für tragende Aufbauten, Keile, Korrekturen und stabilisierende Bereiche innerhalb einer Fußbettung.
Das Material lässt sich schleifen, verkleben und je nach Qualität thermoplastisch verformen.
Technogel® – dreidimensionale Druckverteilung durch elastisches Gel
Eine besondere Stellung unter den Polstermaterialien nimmt Technogel® ein.
Anders als die zuvor beschriebenen Schaumstoffe handelt es sich dabei um ein elastisches, gelartiges Material auf Polyurethanbasis.
Seine Besonderheit liegt in der dreidimensionalen Verformbarkeit.
Während klassische Schaumstoffe unter Belastung vor allem komprimiert werden, kann Technogel® innerhalb seiner Materialstruktur auch seitlich ausweichen. Dadurch kann das Material Druck über eine größere Fläche verteilen.
Technogel® verbindet stoßdämpfende Eigenschaften mit elastischer Rückstellung und eignet sich unter anderem für gezielte Polsterungen im Fersenbereich.
In der Orthopädie-Schuhtechnik lässt sich Technogel® beispielsweise als lokales Fersenpolster in Einlagenrohlinge integrieren.
Himmelsbach bietet entsprechende Technogel® Fersenpads sowohl einzeln an als auch auf Wunsch bereits in Rohlinge eingearbeitet.
Auch in den FeelRightNow Sporteinlagen Hike und Move kommt Technogel® im Fersenbereich zum Einsatz.
Wie bei allen Polstermaterialien gilt jedoch: Die tatsächliche Entlastungswirkung hängt von Einbauposition, Materialstärke, umgebender Konstruktion und individueller Belastung ab.
6. Materialvergleich – Eigenschaften auf einen Blick
Die folgende Übersicht zeigt die typischen Eigenschaften der beschriebenen Werkstoffgruppen. Einzelne Produktqualitäten können erheblich davon abweichen.
| Material | Zellstruktur / Aufbau | Thermoformbar | Typische Anwendung / Besonderheit |
|---|---|---|---|
| EVA | Meist geschlossenzellig | Ja, ca. 120 °C | Bettung, Formgebung, tragende Schichten; mögliche Druckermüdung |
| PUR | Häufig offenzellig | In der Regel nein | Dämpfung, Rückstellung, dauerelastische Polster |
| PE | Meist geschlossenzellig | Ja, ca. 130 °C | Hygienische Bettung, Formgebung, Stützfunktion |
| Zellkautschuk | Je nach Qualität offen oder geschlossen | In der Regel nein | Wirtschaftliche Polsterungen und lokale Entlastung |
| Latexschaum | Häufig offenzellig | Nein | Elastische Komfortpolster, Pelotten, Schaftrand |
| nora® | Je nach Materialqualität | Je nach Qualität | Spezialbettungen, Dämpfung, teilweise Scherkraftmanagement |
| Microkork | EVA-Kork-Verbund | Je nach Qualität | Stabilisierende und tragende Aufbauten |
| Technogel® | Elastisches PU-Gel | Nicht wie EVA thermoplastisch formbar | Lokale Druckverteilung, Stoßdämpfung, Fersenpolster |
Hinweis: Verarbeitungstemperaturen sind Orientierungswerte. Die tatsächlichen Temperaturen, Verarbeitungszeiten und Verformungseigenschaften richten sich immer nach den jeweiligen Herstellerangaben.
7. Mehrschichtige Fußbettungen – jede Schicht erfüllt eine Aufgabe
Eine gute orthopädische Fußbettung muss nicht aus einem einzigen Material bestehen.
Häufig ist es sinnvoller, mehrere Werkstoffe mit unterschiedlichen Funktionen miteinander zu kombinieren.
Dabei kann beispielsweise:
- die obere Schicht für Anschmiegsamkeit, Bettung und lokale Druckverteilung sorgen,
- eine mittlere Schicht gezielt stoßdämpfende Eigenschaften übernehmen,
- eine untere Schicht die erforderliche Formstabilität und Unterstützung gewährleisten.
Gerade bei diabetesadaptierten Fußbettungen ist dieser Aufbau besonders wichtig.
Eine weichere obere Schicht darf sich unter Belastung kontrolliert anpassen und ein individuelles Bettungsprofil entwickeln. Die darunterliegenden Schichten müssen dabei verhindern, dass empfindliche Bereiche unkontrolliert durchsinken oder neue Druckspitzen entstehen.
Diese Anpassung darf allerdings nicht mit einem unkontrollierten Verlust der Polsterwirkung verwechselt werden. Eine zu stark ermüdete Deckschicht kann die ursprünglich erreichte Druckentlastung wieder verschlechtern.
Ein solcher Materialaufbau muss daher nicht nur unmittelbar nach der Fertigung funktionieren, sondern auch unter wiederkehrender Belastung ausreichend wirksam bleiben.
Mehrschichtige EVA-Materialien wie Cushion Layer bieten hierfür interessante konstruktive Möglichkeiten. Die konkrete Eignung hängt jedoch von den Materialhärten, Schichtdicken und dem gesamten Aufbau ab.
Was sagt die Wissenschaft?
Eine 2024 veröffentlichte Untersuchung verglich acht unterschiedliche Einlagen-Deckschichten bei 20 Menschen mit Diabetes und peripherer Neuropathie.
Dabei zeigten die untersuchten 6 mm starken Polsterschichten insgesamt eine bessere Reduzierung lokaler Spitzendrücke als eine 3 mm starke Vergleichsschicht aus offenzelligem PU-Schaum.
Zwischen den verschiedenen 6-mm-Materialien waren die Unterschiede dagegen überwiegend gering.
Die Untersuchung verdeutlicht, dass neben der Materialqualität insbesondere die verfügbare Polsterstärke eine wichtige Rolle spielen kann.
Daraus lässt sich allerdings nicht ableiten, dass möglichst dicke Polster grundsätzlich besser sind. Die gesamte Konstruktion muss weiterhin ausreichend stabil und für den Schuh geeignet bleiben.
Individuelle Materialkombinationen – fertig kaschiert
Nicht jede Werkstatt muss sämtliche Polstermaterialien und Bezugsmaterialien einzeln bevorraten und selbst verkleben.
Himmelsbach bietet individuell kaschierte Materialkombinationen aus ausgewählten Polsterwerkstoffen und Bezügen an.
Über unseren Konfigurator können diese Kombinationen auch paarweise bestellt werden. Auf Wunsch übernehmen wir zusätzlich die Stanzung oder den individuellen Logodruck.
So erhältst Du eine sofort weiterverarbeitbare Lösung für Deine Einlagenfertigung.
8. Praxisbeispiele: Das richtige Polster für die richtige Versorgung
Plantarfasziitis – lokale Entlastung statt überall weich
Bei Beschwerden im Bereich der Plantarfaszie kann eine gezielte Kombination aus lokaler Dämpfung und funktioneller Unterstützung sinnvoll sein.
Im schmerzempfindlichen Fersenbereich können shock-absorbierende Materialien eingesetzt werden, während das umliegende Areal durch stabilere Werkstoffe eine unterstützende Funktion erhält.
Die Entlastung darf jedoch nicht allein auf eine möglichst weiche Fersenpolsterung reduziert werden. Auch Fußmechanik, Gewölbeunterstützung und Belastungsverhalten sind zu berücksichtigen.
Eine 2026 in Prosthetics and Orthotics International erschienene Studie untersuchte individuell gefertigte Fußorthesen mit und ohne zusätzliche weiche Fersenpolster bei Patienten mit Plantarfasziitis.
Die zusätzlichen Fersenpolster reduzierten den plantaren Fersendruck. Ein zusätzlicher Vorteil bei Schmerzen und subjektivem Komfort ließ sich gegenüber der Vergleichseinlage jedoch nicht nachweisen.
Die Untersuchung zeigt damit, dass eine lokal messbare Druckreduzierung nicht automatisch mit einer besseren klinischen Wirkung gleichzusetzen ist.
Diabetische Neuropathie – Schutz vor unbemerkter Überlastung
Bei einer diabetischen Polyneuropathie kann das schützende Schmerzempfinden erheblich eingeschränkt sein.
Druckspitzen, Reibung und wiederkehrende Gewebebelastungen werden dann möglicherweise nicht rechtzeitig wahrgenommen.
Deshalb ist eine möglichst flächige Druckverteilung mit gezielter Entlastung gefährdeter Regionen besonders wichtig.
Ein langsam rückstellender, gut dämpfender PU-Schaum kann Bestandteil einer solchen Bettung sein. Die Auswahl eines einzelnen Materials ersetzt jedoch nicht die individuelle Druckentlastungskonstruktion.
Gerade bei diesen Versorgungen ist es wichtig, zwischen shock-absorbierenden und stark energierückgebenden Eigenschaften zu unterscheiden.
Eine hohe Energierückgabe ist für gefährdetes Gewebe kein eigenständiges Versorgungsziel. Im Vordergrund stehen wirksame Druckentlastung, Schutz und ausreichende Stabilität.
Die Wirkung sollte deshalb möglichst nicht nur anhand des subjektiven Weichheitsgefühls, sondern durch geeignete Messverfahren überprüft werden.
Bei bestehenden plantaren Ulzerationen reicht eine gewöhnliche Polstereinlage nicht als alleinige Behandlung aus. Hier gelten besondere medizinische Anforderungen an die Druckentlastung.
Rheumatische Erkrankungen – empfindliche Strukturen schützen
Rheumatische Veränderungen können mit schmerzhaften Gelenken, veränderten Fußformen und einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber lokalen Belastungen einhergehen.
Hier bieten sich Konstruktionen an, die eine großflächige Bettung mit gezielter Entlastung schmerzhafter Regionen verbinden.
Neben der vertikalen Dämpfung können auch horizontale Belastungen und Scherkräfte eine Rolle spielen.
Entsprechend können PU-Polster und spezielle Bettungswerkstoffe wie nora® Lunatec motion interessant sein.
Sport und Wandern – Dämpfung und Stabilität im Gleichgewicht
Bei sportlichen Aktivitäten entstehen wiederkehrende, teils hohe Belastungen.
Eine Sporteinlage muss deshalb nicht nur polstern, sondern zugleich ausreichende Stabilität, kontrollierte Fußführung und zuverlässige Kraftübertragung ermöglichen.
Elastische und energierückgebende Werkstoffe können Teil einer solchen Konstruktion sein. Sie sind aber nicht grundsätzlich besser als stärker dämpfende Materialien.
Auch eine sehr starke Dämpfung ist nicht automatisch vorteilhaft. Die veränderte Rückmeldung vom Untergrund und das Zusammenspiel mit dem Schuh können das individuelle Bewegungsverhalten beeinflussen.
Zu weiche, zu dicke oder ungünstig angeordnete Polsterungen können die Stabilität beeinträchtigen und das Bewegungsgefühl verändern.
▶️ Die Auswahl muss sich deshalb an Sportart, Belastungsintensität, Schuh, individueller Fußfunktion und Beschwerden orientieren.
9. Warum mehr Polster nicht automatisch besser ist
Ein häufiger Fehler bei der Materialauswahl besteht darin, den Komfort vor allem durch zusätzliche Materialstärke erhöhen zu wollen.
Ein besonders dickes und sehr weiches Polster kann jedoch auch Nachteile haben.
Unter hoher Belastung kann der Fuß tiefer einsinken. Damit verändern sich möglicherweise die Fußführung, die propriozeptive Rückmeldung und die Stabilität während des Gehens.
Gerade bei Menschen mit Gleichgewichtsproblemen kann ein zu weicher oder instabiler Aufbau das subjektive Unsicherheitsgefühl verstärken.
Außerdem steht in vielen Schuhen nur begrenzt Platz zur Verfügung. Eine zusätzliche Polsterschicht kann den verfügbaren Innenraum verringern und dadurch an anderer Stelle neue Druckbelastungen verursachen.
Nicht möglichst viel Polster ist das Ziel, sondern ein funktionell richtig aufgebautes Polster.
▶️ Die richtige Materialstärke ergibt sich aus der Funktion der Versorgung – nicht allein aus dem Wunsch, möglichst viel weiches Material einzusetzen.
10. Die Wirkung überprüfen: Fußdruckmessung im Schuh
Eine zentrale Frage bleibt bei jeder orthopädischen Fußbettung:
Erreichen wir mit unserer Materialauswahl tatsächlich die gewünschte Entlastung?
Die dynamische Fußdruckmessung im Schuh ermöglicht es, die plantare Druckverteilung während des Gehens zu erfassen.
Sie kann zeigen, ob lokale Druckspitzen reduziert wurden oder ob sich Belastungen lediglich in andere Fußbereiche verlagert haben.
Bei besonders gefährdeten diabetischen Füßen empfehlen internationale Leitlinien therapeutisches Schuhwerk mit nachgewiesener Druckentlastung.
Als Kriterium für eine nachgewiesene Entlastungswirkung nennt die IWGDF bei Menschen mit abgeheiltem plantarem Fußulkus eine Reduktion des Spitzendrucks an hoch belasteten Stellen um mindestens 30 Prozent gegenüber der bisherigen therapeutischen Schuhversorgung oder einen Spitzendruck unter 200 kPa bei entsprechend validierter und kalibrierter Messtechnik.
Diese Werte sind keine pauschalen Zielvorgaben für jede orthopädische Einlage. Sie verdeutlichen jedoch, wie wichtig objektiv überprüfte Ergebnisse bei risikobehafteten Versorgungen sind.
Zu berücksichtigen ist außerdem, dass die übliche plantare Fußdruckmessung vor allem die senkrecht zur Fußsohle wirkenden Druckbelastungen erfasst. Scherkräfte werden damit nicht automatisch mitgemessen.
Auch wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass unterschiedliche Polstermaterialien die plantare Druckverteilung beeinflussen können. Eine systematische Übersichtsarbeit von Gerrard und Kollegen aus dem Jahr 2020 fand entsprechende Hinweise für EVA-, PU- und PE-Materialien.
Allerdings ist die Studienlage zur langfristigen Materialermüdung und zur Überlegenheit einzelner Werkstoffe weiterhin begrenzt.
Die messtechnische Kontrolle bleibt deshalb ein wichtiges Hilfsmittel zur Beurteilung der tatsächlichen Versorgung.
11. Fazit: Das richtige Material ist wichtiger als das weichste
Die moderne Orthopädie-Schuhtechnik verfügt über eine große Auswahl leistungsfähiger Polsterwerkstoffe.
EVA, PUR, PE, Zellkautschuk, Latexschaum, spezielle Mischmaterialien und moderne Gelwerkstoffe besitzen jeweils unterschiedliche Vorteile und Grenzen.
Ihre Auswahl darf sich deshalb nicht allein an Shore-Härte, Materialpreis oder subjektivem Komfort orientieren.
Entscheidend sind die funktionellen Anforderungen der Versorgung: Soll das Material stabilisieren, betten, dämpfen, sich dauerhaft anpassen oder dynamisch zurückstellen?
Ebenso wichtig sind die richtige Kombination verschiedener Schichten und die regelmäßige Kontrolle ihrer Funktion.
▶️ Ein gutes Polster ist nicht einfach weich. Es erfüllt eine ganz bestimmte Aufgabe.
Welches Polstermaterial passt zu Deiner Versorgung?
Die Auswahl an Polstermaterialien ist groß – und nicht jeder Werkstoff eignet sich für jede Anwendung.
Härte, Stärke, Dämpfung, Rückstellverhalten und die Kombination verschiedener Materialien müssen auf den jeweiligen Versorgungsfall abgestimmt werden.
Wir unterstützen Dich gerne bei der Auswahl des richtigen Polstermaterials.
Ob spezielle Druckentlastung, diabetesadaptierte Fußbettung, Sporteinlage oder individuelle Polsterkonstruktion: Wir beraten Dich auf Grundlage unserer langjährigen Erfahrung in der Orthopädie-Schuhtechnik und Orthopädie-Technik.
Nutze einfach unseren Chat, schreibe uns eine E-Mail oder sprich uns persönlich an.
Gemeinsam finden wir eine geeignete Materiallösung für Deine Versorgung.
Nutzung durch Fachbetriebe: Fachbetriebe dürfen diesen Beitrag im Beratungsgespräch zeigen, den Seitenlink per E-Mail, Messenger, Newsletter oder über soziale Medien weitergeben und einzelne kurze Textauszüge mit der Quellenangabe „Himmelsbach Technologie GmbH“ sowie einem Link auf den Originalbeitrag verwenden. Die vollständige Übernahme des Textes, inhaltliche Veränderungen sowie die Verwendung der Abbildungen bedürfen unserer vorherigen Zustimmung.
Wissenschaftliche Studien und Leitlinien
-
Gerrard, J. M., Bonanno, D. R., Whittaker, G. A. & Landorf, K. B. (2020): Effect of different orthotic materials on plantar pressures: a systematic review. Journal of Foot and Ankle Research, 13, 35. DOI: 10.1186/s13047-020-00401-3
-
Pressure-Relieving Effect of Different Insole Top Covers in People with Diabetes at High Risk of Foot Ulceration (2024). Sensors, 24(17), 5549. DOI: 10.3390/s24175549
-
Balsdon, M. E. R. & Dombroski, C. E. (2026): Custom-made foot orthoses with and without heel plugs and their effect on treatment outcomes and plantar pressures in patients with plantar fasciitis: A crossover study. Prosthetics and Orthotics International, 50(2), 198–204. Online veröffentlicht 2025. DOI: 10.1097/PXR.0000000000000450
-
International Working Group on the Diabetic Foot (IWGDF): Guidelines on the prevention of foot ulcers in persons with diabetes, 2023 update. IWGDF-Leitlinien
-
DIN EN ISO 868:2003-10: Kunststoffe und Hartgummi – Bestimmung der Eindruckhärte mit einem Durometer (Shore-Härte). DIN Media
Technische Herstellerinformationen
-
Rogers Corporation: PORON® Polyurethane Materials. Technische Informationen zu Dämpfung, Rückstellverhalten und Materialeigenschaften. Rogers Corporation
-
nora® materials: Technische Sortimentsinformationen zu Polster- und Bettungsmaterialien, insbesondere Lunatec motion. nora® materials
-
Technogel®: Entdecke das Gel. Herstellerinformationen zur dreidimensionalen Verformbarkeit und Druckverteilung. Technogel®
Fachbeitrag der Himmelsbach Technologie GmbH – Orthopädie-Schuhtechnik und Orthopädie-Technik. Stand: November 2026.
Der Beitrag vermittelt materialtechnische Grundlagen und praktische Anwendungsmöglichkeiten. Die konkrete Auswahl und Konstruktion einer orthopädischen Versorgung erfolgt immer unter Berücksichtigung der individuellen Anforderungen und gegebenenfalls der medizinischen Indikation.